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Meinungen...

Professor Werner Kroener über die Arbeiten "Hopfenstangen in der Holledau" von Ludwig Watteler
Professor Werner Kroener lehrt Gestaltung und Kunsttheorie an der Fachhochschule München. Er leitet das Projekt "Bio- Ästhetik”, eine Untersuchung der Relevanz von Naturer-scheinung für die industrielle Formgebung.
Meine Frage ist berechtigt,
" Was macht Ludwig Watteler?”
...hier die gesamte Besprechung
Walter Jansen über Ludwig Watteler

Ludwig Watteler hat sicher schon sehr früh ein Gespür gehabt für das, was Kunst im letzten erfordert und ausmacht, nämlich unbeirrt seinem Formwillen nachzugeben und sich selbst und seinem künstlerischen Anliegen treu zu bleiben.
Wattelers Medium ist die Fotografie, sein Sujet die Landschaft, Landschaft im Sinne...

...hier die gesamte Besprechung
Die Fülle des Augenblicks

Eine Hundertstel Sekunde Verschlusszeit - das sind 6.000 solcher Momente in der Minute. Kombiniert mit einer Unzahl möglicher Bildausschnitte und Objektiv brennweiten ergeben sich in einem Augenblick unendliche Möglichkeiten für den Fotografen.

Und Ludwig Watteler hat den Blick für die richtige Wahl aus diesen Möglichkeiten. Die Fotografien aus den spanischen Pyrenäen sind wohltuend frei von Klischees und vordergründigen Sensationen. Ludwig Wattelers Fotografien erfassen die atemberaubenden Landschaften "so wie sie sind" mit der Kraft und Konzentration japanischer Tusche-Kalligraphien. Dabei kann man als aufmerksamer Betrachter der Fotografien nur staunen über die verdichtete Fülle jener Hundertstel Sekunden.

Jürgen Altmann, München

Die Landschaft als Struktur begreifen...

Was Wattelers Landschaften auszeichnet, ist ein Gefühl von Raumtiefe, das sie zunächst einmal vermitteln. Nur sparsam setzt der Fotograf Akzente. Oft spielt sich das Geschehen auf einem schmalen Streifen ab, während der dunkle Vordergrund sowie ein heller, oft wenig differenzierter Himmel Weite und Größe andeuten.

Der Fotograf begreift die Landschaft als Struktur, als ein System von Linien und Flächen, die er gekonnt rausarbeitet. Auffällig auch die durchgängige Betonung horizontaler Elemente, was Ruhe in den Aufnahmen erzeugt. Alles in allem stille Fotos, die sich erst nach und nach, bei längerem Hinschauen erschließen. Sprich: Wo erst einmal nichts passiert, ist auf den zweiten Blick doch eine ganze Menge zu entdecken.

Michael Koetzle, Autor, Journalist
Ein Kölner der in München lebt...
Ludwig Watteler, ein Kölner der in München lebt. Ein sensibler, der als Reprofotograf selbst bei Farbe auszugsweise in Schwarzweiß denkt. Folglich ist nicht ungewöhnlich, die Toscana grau in grau in den selbstverlegten Kalender zu holen. Aber so detailreich, daß selbst der design-denkende Prof. Olaf Leu auf diese Publikation aufmerksam wurde.
Hermann Pfeiffer. Börsenblatt d. dt. Buchhandels
München in der Theatiner Straße
Bunt sind auch die Schwarzweiß-Aufnahmen Wattelers, weil sie trotz ihrer ruhigen Ausstrahlung eine Dynamik vermitteln, die das Sehen neu lehren kann. Das Gewöhnliche auf den Punkt gebracht eröffnet eine gänzlich neue Sichtweise. Diese Ausstellung steht in der Folge anderer Präsentationen im west-und süddeutschen Raum.
Laurèl - Communications
Der Philosoph mit der Kamera...
Eigentlich sieht man in Fotografien von Ludwig Watteler auf den ersten Blick schon soviel, daß es einem passieren kann, daß der zweite Blick so intensiv wird, daß wir versucht sind zu träumen, Sehnsüchte zu wecken, daß Erinnerungen wach werden.
Moment mal, womöglich stehen wir den Bildern eines Philosophen gegenüber.
Uta Reinecke, Projektmanagerin Event
Ludwigs Landschaften...
Ludwig Watteler zeigt uns die Toscana und andere Landschaften jenseits der gelernten Farben und Formate, er hat Mut zur Vorsaison, zum kühlen Schwarzweiß, zum extremen Ausschnitt. Seine Bilder riechen nach feuchter Erde, nach Regen, nach dem Rest des Winters, nach Ruhe. Was Ludwig zwischen einem gedeckten grau und brunnentiefem schwarz noch so herauskitzelt, das schärft den Blick für die Formen in den Flächen. Steine Furchen, Linien, Gräser: da ist noch mehr, als der schnelle erste Eindruck vermittelt.
Peter Wiesmeier, Autor, Texter, Photograph
Die fotografische Handschrift eines Künstlers...
Ich habe mir Deine Werke in Ruhe angesehen und auf mich wirken lassen. Ich bin begeistert!!!
In Deinen Bildern zeigt sich für mich die fotografische Handschrift eines Künstlers, der mit sehr viel Einfühlungsvermögen, einer hervorragenden Aufnahme-und Dunkelkammertechnik und vor allem auch Liebe im wahrsten Sinne des Wortes, zeitlose Werke „komponiert“, fast möchte ich sagen „gezaubert“ hat. Man spürt, daß Du Erlebtes, tief Empfundenes in Bildern meisterhaft, sicher und ganz „gradlinig“ umgesetzt hast.
Deine Bilder zeugen von einer hohen Sensibilität, strahlen viel Harmonie, Ruhe, Ordnung und auch Zeitloses aus, haben oft auch einen sehr meditativen Charakter. Deine Werke sprechen eine Sprache, die jeder versteht, der nur etwas Sinn für Natur hat.
Faszinierend für mich auch die vielen feinen und feinsten Abstufungen in allen Tonbereichen, vom dunkelsten Dunkel bis zum hellsten Hell, die vielen oft kleinen und kleinsten Details, die ein harmonisches Ganzes bilden, gleichsam wie viele Noten eine zeitlose Melodie ergeben.

Harald Zeyss, Fotograf, Fachbuchautor

 

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